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Angebot Namensrecht Waldstadion

 

An die
Stadion Frankfurt Management GmbH
Betreibergesellschaft der Commerzbank-Arena
Mörfelder Landstraße 362
60528 Frankfurt am Main

und die
Commerzbank AG
z.Hd. Uwe Hellmann
60261 Frankfurt am Main



Sehr geehrte Damen und Herren,

die im letzten Jahr von uns durchgeführte Aktion RECLAIM THE NAME, die zum Ziel hatte, die Namensrechte am Frankfurter Waldstadion durch einen Lottogewinn durch Eintrachtfans zu erwerben, ist Ihnen sicherlich in Erinnerung. Schließlich zeigte sich sowohl die Bevölkerung, als auch die mediale Öffentlichkeit sehr interessiert an diesem Thema.

Leider haben wir bisher keinen Termin gefunden, um uns mit allen drei Parteien zu Gesprächen zusammenzufinden. Dies ist nun am 14.04.2015 vorgesehen. Leider wurde der Vertrag über die Namensrechte am Waldstadion bereits verlängert. Um also auch ein konkretes Thema für das anstehende Gespräch zu haben, möchten wir Ihnen das folgende Angebot unterbreiten:

Wir bieten Ihnen den Betrag von 384,20 Euro, um die Namensrechte für ein Heimspiel aus dem auslaufenden Vertrag zwischen der Stadion Frankfurt Management GmbH und der Commerzbank AG heraus zu kaufen.

Konkret für die folgende Begegnung:
Eintracht Frankfurt – Leverkusen am 23.05.2015 um 15:30 Uhr

Wir sehen dieses Spiel als besonders geeignet, da die Bezeichnung als so genannte Commerzbank-Arena im Jahr 2005 bereits ein Bundesliga-Spiel zu früh begann, wodurch die Vertragslaufzeit dann auch ein Spiel früher enden kann.
Wir sind - bei Annahme unseres Angebots - kulanter Weise sogar dazu bereit Ihnen zu erlauben den Schriftzug auf dem Dach des Stadions sowie alle anderen Beschilderungen an Ort und Stelle zu belassen.

Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass die Annahme des Angebots nicht nur im Rhein-Main-Gebiet, sondern bei einer Vielzahl aller Fußballfans im In- und Ausland wohlwollend zur Kenntnis genommen würde. Trotz der Tatsache, dass man die Annahme des Angebots ungerne in eine Werbekampagne eingebunden sähe, würde die kurzzeitige Rückbenennung die öffentliche Aufmerksamkeit nicht verfehlen, wovon auch der alte und neue Namensträger profitieren würde.

Vielmehr liegt es im Interesse der Commerzbank AG, sich durch die Verwendung des Namens "Waldstadion" klar zum Standort Frankfurt zu bekennen und diesen mindestens in das Werbekonzept einzubauen. Wünschenswert wäre sogar eine Verwendung der Bezeichnung "Waldstadion" als Bestandteil des Stadionnamens. So könnte die negative Wahrnehmung des aktuellen Stadionnamens im Rhein-Main-Gebiet in einen positiveren Werbeeffekt für den Namensträger gedreht werden.

Vorstellbar sind beispielsweise folgende Modelle:
- „Sponsorenname“-Waldstadion
- „Sponsorenname“-Arena im Waldstadion (wobei die Bezeichnung als „Arena“ eher kritisch bewertet wird)

Um den Werbewert für die Stadt Frankfurt nachhaltig zu stärken, bitten wir die Stadion Frankfurt Management GmbH, nach der Laufzeit des kommenden Vertrags über die Namensrechte des Waldstadions ebendiesen traditionsreichen Namen als verpflichtenden Bestandteil des Stadionnamens festzulegen. Auch der städtische Träger sollte daran ein großes Interesse besitzen.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort zum oben stehenden Angebot und gehen gespannt in das anstehende Gespräch.


Mit freundlichen Grüßen
Der Nordwestkurve-Rat
Frankfurt am Main, den 10. April 2015

Offener Abend mit Axel Hellmann am 22.04.

 

Gude Nordwestkurve,

wir möchten Euch herzlich zu unserem Offenen Abend für alle Eintrachtfans am Mittwoch, den 22. April ab 19.00 Uhr ins Fanhaus Louisa einladen.

Die aktuelle Entwicklung im deutschen Profifußball ist in erster Linie durch den immer stärker werdenden Einfluss von zahlungskräftigen Investoren gekennzeichnet und stellt für die etablierten Traditionsclubs und deren Fanszenen eine ernsthafte Bedrohung dar. In einem zunehmend stärker werdenden Verteilungskampf stehen alle Vereine finanziell zunehmend unter Druck und mit der Frage möglicher Finanzierungsmodelle gehen natürlich auch die damit verbundenen Auswirkungen auf die jeweilige Vereins- und Fankultur einher.

Diese Themen gehen auch an unserer Fanszene nicht spurlos vorüber und wir stellen uns die Frage, wie unser Verein zu diesen Entwicklungen steht und welche Szenarien uns in Frankfurt in den nächsten Jahren erwarten werden. Aus diesem Grund haben wir Axel Hellmann eingeladen, der als Mitglied des Vorstands der Eintracht Frankfurt Fußball AG zu diesem Thema Stellung beziehen und sich der kritischen Diskussion Eurer Fragen stellen wird.

Wir hoffen, dass ihr dieses Angebot zahlreich wahrnehmt und freuen uns auf Euch!

Euer Nordwestkurve-Rat

Wahl Vereinspräsident und Nachtrag Wintergrillen

 

Hallo Eintrachtler,

wir möchten Euch an unser Wintergrillen am kommenden Samstag ab 17 Uhr im Fanhaus erinnern, zu dem ihr herzlich eingeladen seid. Leider musste Alex Schur kurzfristig absagen, da er zu einem Hallenturnier muss. Wir haben aber mit Armin Kraaz (Leiter des Fußball-Leistungszentrums) einen Ersatz gefunden, der sicherlich ebenfalls sehr interessante Einblicke in die Nachwuchsarbeit unseres Vereins geben kann. Das Gespräch mit Armin wird gegen 18 Uhr beginnen.

Außerdem möchten wir uns noch mit einem anderen anstehenden Thema an Euch wenden:
Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, wird am 25. Januar im Zuge der Mitgliederversammlung von Eintracht Frankfurt e.V. ein neuer Vereinspräsident gewählt. Wir möchten euch hiermit ein paar Hintergründe zu dieser Wahl darlegen, die (verbunden mit der allgemeinen Entwicklung in Fußball-Deutschland) eine große Bedeutung für uns als Fanszene hat. Dieser Text ist etwas länger ausgefallen, da das Thema nicht in 2 Sätzen zu fassen ist und die Tragweite einfach so enorm ist, dass sich eine eingehende Beschäftigung damit lohnt.

Mit der Wahl des Vereinspräsidenten wird eine entscheidende Weiche für die künftige Zusammensetzung des Vorstands der Eintracht Frankfurt Fußball AG gestellt. Denn: Der Vertrag von Heribert Bruchhagen als Vorstandsvorsitzenden läuft im Sommer 2016 aus. Die Frage, wer diese Position dann einnimmt und welches Gesicht der Vorstand in Zukunft hat wird im Aufsichtsrat der Fußball AG entschieden, der im Sommer diesen Jahres neu besetzt wird. Die Mitglieder des Aufsichtsrats wiederum werden von den Aktionären der Fußball AG bestimmt, also auch zu einem entscheidenden Teil von Eintracht Frankfurt e.V., dem Mehrheitsaktionär. Umgekehrt gesagt: der neu gewählte Vereinspräsident nimmt gleich zu Beginn seiner Amtszeit entscheidenden Einfluss auf die Personen, die künftig über den Vorstand der AG bestimmen. Und ab hier wird es für uns spannend – aber auch gefährlich.

Der zunehmende Wettbewerbsdruck im Profifußball zwingt die Entscheider in den Vereinen vermehrt darüber nachzudenken, wie man Strukturen und Strategien im Verein so aufstellt, dass ein mittel- und langfristiges Bestehen im Profifußball erreicht werden kann. Dazu zählen neben vielen anderen Dingen auch die Fragen, wie man die für dieses Vorhaben notwendigen finanziellen Mittel sichert und wie die Entscheidungsprozesse dorthin sind bzw. wie viel Mitbestimmung der Mitgliederbasis hierbei gewünscht ist. Ihr alle kennt die Diskussionen um die Werksvereine, die Mäzene, die Schein-Aufrechterhaltung von 50+1 durch das Durchwinken von sogenannten „Vereinen“ ohne Einfluss der Mitglieder, die Diskussion um die Verteilung der Fernsehgelder und und und. Wichtige Faktoren in diesem Spiel sind natürlich auch der Einstieg von Investoren oder die Beschaffung von Mitteln über Darlehen, die mit entsprechenden Sicherheiten bedient werden, was auch Anteile an der für den Profifußball zuständigen Kapitalgesellschaft sein können und die Besitzverhältnisse dramatisch verändert. 

Wir erleben in Deutschland gerade die ersten gravierenden strukturellen Auswirkungen dieser Entwicklung auf gewachsene Fanszenen. Hier muss man vor allem die beiden Beispiele Hannover 96 und Hamburger SV aufführen, bei denen sich die aktive Fanszene vom Profifußball abgewendet hat, weil sie sich entweder über Jahre im Kampf um Faninteressen mit einem Vereinspräsidenten aufgerieben hat und nur noch zu den Amateuren geht, oder aber dem Verein aufgrund der strukturellen Entwicklung komplett den Rücken kehrt und kurzerhand einen neuen Verein gründet. In beiden Fällen hat die aktive Fanszene vor den handelnden Personen und deren Einfluss in den Vereinen kapituliert. Das Ergebnis können wir nun Woche für Woche in den Stadien erleben (oder auch nicht-erleben) – ein Elend, wenn man sich vorstellt, dass uns das irgendwann auch blühen kann und dieses Szenario mitnichten unwahrscheinlich ist.

Wir wollen, dass es unter keinen Umständen auch in Frankfurt zu dieser Entwicklung kommt! Daher gilt es, diese Auswüchse mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern bzw. sicherzustellen, dass sich die Dinge in unserem Sinn entwickeln und unsere Eintracht die Fanszene behält, die sie verdient und die sie ausmacht.

Das ist jedoch nur möglich, wenn wir handelnde Personen im Verein und der Fußball AG haben, bei denen wir sicher sein können, dass diese im Sinne der Interessen der aktiven Fanszene handeln und mit denen ein konstruktiver Dialog möglich ist. Nur dann können wir unsere außergewöhnliche Fanszene auch noch in 5 Jahren aufrecht erhalten und müssen uns nicht entweder einem anderen Hobby zuwenden, ausschließlich die Spiele der U19 unterstützen oder uns einen neuen Verein aufbauen.

Wir haben es in Frankfurt in den letzten Jahren geschafft eine Situation zu erreichen, in der Fans sich im Rahmen der generellen Entwicklung so gut wie möglich wiederfinden können. Uns muss jedoch auch bewusst sein, dass dies kein natürlicher Zustand ist, sondern entscheidend von den Personen abhängt, die dafür verantwortlich sind. Und hierzu gehören neben den Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt e.V. in erster Linie der Vorstand der Fußball AG, der unser Ansprechpartner ist und mit dem ein konstruktives Arbeiten möglich sein muss.

Wir haben mit unserer Stimme am 25. Januar also einiges in der Hand, was für unsere Zukunft als Fanszene von grundlegender Bedeutung ist!

Daher möchten wir allen stimmberechtigten Vereinsmitgliedern unter euch nachdrücklich ans Herz legen, euch mit den beiden Kandidaten und den jeweils hinter ihnen stehenden Personen eingehend zu beschäftigen, euch über deren Interessen zu informieren, mit kundigen Leuten aus der aktiven Szene zu sprechen, am 25. Januar euren Hintern hoch zu bekommen und genau hinzuhören, wem ihr eure Stimme gebt. Sicherlich werdet ihr auch bei unserem Wintergrillen am 17. Januar ausreichend Gelegenheit zur Meinungsbildung haben. 

Für die Zukunft unserer lebendigen und emotionalen Fanszene,
Euer Nordwestkurve-Rat

Mitgliedschaft 2015

 

Gude Nordwestkurve,

wie in jedem Jahr steht die Erneuerung der Jahresmitgliedschaften an, die am 31.12. automatisch ausgelaufen sind. Alle Fördermitglieder müssen sich für das Jahr 2015 erneut anmelden.

Der Mitgliedsbeitrag bleibt bei 5 Euro und ihr bekommt wieder einen schicken Ausweis und eine kleine Zugabe – in diesem Jahr eine praktische Geldbörse. Den neuen Mitgliedsantrag findet Ihr hier zum Download

Die Anmeldung ist erstmalig bei unserem Wintergrillen am           17. Januar möglich. Bei diesem Termin bekommt Ihr auf Wunsch auch wieder Eure alte Mitgliedsnummer. Ab dem Heimspiel gegen Wolfsburg ist dann wieder wie gewohnt eine Anmeldung am Fancontainer und am FuFA-Stand möglich.

Zudem ist auch in diesem Jahr wieder eine Anmeldung per E-Mail an  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich. In diesem Fall erhaltet Ihr Euren Ausweis und die Geldbörse dann per Post zugeschickt. Die hierbei zusätzlich entstehenden Kosten (z.B. Porto, Verpackung) müssen wir jedoch extra berechnen, so dass Ihr in diesem Fall bitte insgesamt 7 Euro auf folgendes Konto überweist:

Nordwestkurve Frankfurt e.V.
Kontonummer: 0140273343
Bankleitzahl: 51050015
Nassauische Sparkasse
Verwendungszweck: Mitgliedschaft 2015

Nach Eingang von Antrag und Mitgliedsbeitrag schicken wir Euch den neuen Mitgliedsausweis und die Geldbörse per Post zu.

Euer Nordwestkurve-Rat

Wintergrillen mit Alex Schur

 

Gude Nordwestkurve,

trotz der Winterpause und dem somit notgedrungenen Verzicht auf unsere geliebte Eintracht, sehnen sicherlich viele von euch wieder dem Start der Rückrunde entgegen.
Das liegt zum Einem an dem spektakulären Fußball, den unsere Eintracht fabriziert hat, sowie unterm Strich auch einer guten Hinrunde, die mit Sicherheit den einen oder anderen wieder von etwas mehr träumen lässt - und man weiß ja zu was unsere Adler mittlerweile fähig sind!

Damit für uns alle die Zeit bis zum Rückrundenstart in Freiburg am 31.01.2015 etwas schneller verfliegt, lädt der Nordwestkurve-Rat wieder zum Wintergrillen in der Lousia ein. Das ganze findet wie immer im Fanhaus Louisa am Samstag, den 17.01.2015 statt und beginnt um 17 Uhr.

Alle, die letztes Jahr schon da waren, dürften sich mit Sicherheit noch besonders an unseren "Spezialgast", den ewigen Oka erinnern, der ein paar spannende Geschichten und Anekdoten zum Besten gab. Deshalb haben wir dieses Jahr auch wieder jemanden gefunden, der euch allen bekannt sein dürfte. Dabei handelt es sich um unseren Aufstiegstorschützen 2003, Alex Schur, der seit Jahren Verantwortung im Leistungszentrum trägt und kürzlich den Cheftrainerposten bei der U19 übernommen hat. Genug Gesprächsstoff dürfte also definitiv vorhanden sein.

Natürlich könnt ihr euch dort für 2015 als Fördermitglied beim Nordwestkurve Frankfurt e.V. anmelden. Wer seine Mitgliedsnummer des Jahres 2014 gerne auch wieder im Jahr 2015 erhalten möchte, hat an diesem Tag die Möglichkeit dazu.

Also kommt zahlreich, bringt eure Freunde und Familien, EFC's und alle anderen, die sich der Eintracht verbunden fühlen, mit.

Euer Nordweskturve-Rat

Offener Brief zur Vergabe der Namensrechte am Frankfurter Waldstadion

 

An die
Stadion Frankfurt Management GmbH
Betreibergesellschaft der Commerzbank-Arena
Mörfelder Landstraße 362
60528 Frankfurt am Main
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie auf unsere kürzlich durchgeführte Aktion RECLAIM THE NAME hinweisen, die zum Ziel hatte, die Namensrechte am Frankfurter Waldstadion durch einen Lottogewinn durch Eintrachtfans zu erwerben. Alle Informationen finden sich unter: www.nordwestkurve.net

Der erspielte Betrag von 384,20 Euro dürfte für einen längerfristigen Erwerb der Namensrechte sicherlich nicht ausreichend sein. Dennoch möchten wir Ihnen hiermit, als Nordwestkurve Frankfurt e.V., ein Angebot über den oben stehenden Betrag, für den Erwerb der Namensrechte des Stadions unterbreiten. Das Angebot beläuft sich auf die Namensrechte am Frankfurter Waldstadion für die Dauer eines Tages, unter der Voraussetzung, dass an diesem Tag ein Heimspiel von Eintracht Frankfurt stattfindet.

Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass wir während der Aktion RECLAIM THE NAME sowohl von der medialen Öffentlichkeit, als auch von der Bevölkerung des Rhein-Main-Gebiets sehr großen Zuspruch erhielten. Selbst fernab der Fans von Eintracht Frankfurt ist die Benutzung des Sponsorennamens nicht üblich, teilweise sogar verpönt.

Dies bewirkt für den jeweiligen Namensrechteinhaber eine Umkehr des Werbewertes im gesamten Rhein-Main-Gebiet und Hessen. Es kann für den Namensgeber nicht das Ziel sein, dass die heimische Bevölkerung negative Assoziationen zum Sponsorennamen hat. Wir sehen auch Sie in der Verantwortung, dies den Interessenten am Stadionnamen mitzuteilen, ebenso wie die Tatsache, dass bei den Veranstaltungen im Stadion der Name Waldstadion stets auf Transparenten und auch in Sprechchören präsent sein wird. Dem Inhaber der Namensrechte muss bewusst sein, dass sich der Werbewert lediglich überregional und international zeigt, sich regional teilweise sogar umkehrt.

Ebenfalls möchten wir Sie, beziehungsweise den städtischen Träger Ihrer Gesellschaft, darauf hinweisen, dass Sie bei der Vergabe der Namensrechte ebenso bedenken sollten, dass der traditionelle Name eines Stadions national, wie international ein Markenzeichen für die gesamte Stadt darstellt und einen großen Wiedererkennungswert besitzt, daher sollte dieser eine gewisse Konstanz aufweisen. Der Werbewert, den dieser für die Stadt Frankfurt darstellt, kann man vielleicht weniger in einem direkten einmaligen Geldfluss messen, jedoch ist die weltweit geläufige und konstante „Marke Waldstadion“ für die Stadt Frankfurt kaum aufzuwiegen. Diese Identität sollte man sich auch bewahren, zumal zunehmend auch "weiche" Faktoren einen zwar nicht messbaren aber signifkanten Sympathie- und Imagewert für die Stadt Frankfurt sowie die Region erzielen und verstärken.

Wir sind uns durchaus bewusst, dass die finanziellen Anreize im Verkauf der Namensrechte erheblich sind und die tragende Rolle bei der Vergabe spielen, doch bitten Sie in diesem Fall längerfristig zu denken und den immensen Wert beachten, denen Ihnen die Traditionsmarke Waldstadion bietet.
Daher wäre es wünschenswert in Betracht zu ziehen den Namen „Waldstadion“ als verpflichtenden Bestandteil eines Sponsorennamens zu machen.

Hier wäre das Beispiel der Stadt Darmstadt zu nennen, wo man sich durch die Erhaltung des traditionellen Stadionnamens als Bestandteil des neuen Sponsorennamens eine starke Marke erhalten hat.
Wir regen darum an auch in Frankfurt diese Überlegung in die aktuellen Verhandlungen einzubeziehen, auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen, denn eine starke und durchweg positive Marke ist für eine internationale Stadt wie Frankfurt eine große Auszeichnung.

Auch der potenzielle Namensgeber würde durch diese Lösung unmittelbar profitieren. Der regional negative Werbewert des Sponsorennamens würde durch ein Entgegenkommen des jeweiligen Namensträgers umgekehrt und von der Bevölkerung des Rhein-Main Gebiets, wie auch den Fans von Eintracht Frankfurt wohlwollende Anerkennung hervorrufen und sich positiv auswirken.

Wir sind derweil gespannt auf Ihre Antwort zu unserem symbolischen Angebot zum Kauf der Namensrechte und hoffen, Ihnen Anregungen für die Verhandlungsführung aufgezeigt zu haben, die mittelbar sogar wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen.

Mit freundlichen Grüßen
Der Nordwestkurve-Rat

Frankfurt am Main, den 19. September 2014


www.nordwestkurve.net
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