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Keine Stimmungsmache auf dem Trikot!

 

Wir möchten die Eintracht Frankfurt Fußball AG dazu auffordern, sich dem Protest des FC St. Pauli anzuschließen und das Tragen des Kampagnen-Logos der besagten "Zeitung" abzulehnen.

Dieses Blatt steht wie kein anderes für eine negative Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und Asylsuchende und trägt dabei auch Verantwortung für die ablehnende Haltung in der Bevölkerung, die in verschiedenen Anschlägen gipfelte. Wie so oft fungierte man dort als "Scharfmacher". Der neuerliche Schwenk zu einer wohlgesonnenen Flüchtlingspolitik ist verlogen und heuchlerisch.

Sein wahres Gesicht zeigt das Blatt (in Person des Chefredakteurs) im Umgang mit dem Protest des FC St. Pauli. Dort wird diese Haltung auf widerliche Art und Weise an den Pranger gestellt. Dabei ist der FC St. Pauli in der Flüchtlingsfrage sicherlich einer der wenigen Vereine, deren Haltung absolut außer Frage steht.

Diesen hetzerischen Angriff auf ein Mitglied des Ligaverbands darf sich unserer Meinung nach weder die DFL, noch ein Verein der Bundesligen gefallen lassen.

Unsere Forderung hat in keinem Fall die Absicht, politische Themen über ein gesundes Maß hinaus in die Fankurven zu tragen, sondern soll ein klares Zeichen setzen, um zu verhindern, dass zweifelhafte Medien in ihrem Streben nach Sympathiewerten unterstützt werden und alle, die sich dem verweigern, öffentlich angreifen. Die aktuellen Vorgänge bestärken uns im Umgang mit dieser vermeintlichen Zeitung.

In unserer Stadt ist die Integration fest verankert.

Die Fanszene von Eintracht Frankfurt und der Verein haben ihr soziales Engagement schon mehrfach mit großen Aktionen (United Colors, Stolpersteine, Yeboah Haus, WirTragenDenAdlerImHerzen etc.) belegt und haben es nicht nötig, sich an einer solch unsäglichen Kampagne dieses Blattes zu beteiligen.

Den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich seit Wochen und Monaten in beachtenswerter Weise engagieren, sollte unsere Aufmerksamkeit gelten und nicht der PR Kampagne eines Blattes.

Wir bitten daher die Verantwortlichen unserer Eintracht zur Solidarität und zum Verzicht auf das Tragen des Logos und stattdessen die "United Colours"-Botschaft zu verwenden. Wir hoffen unser Verein hat den Mut sich diesem Protest anzuschließen. Leider hat diese Zeitung sehr oft gezeigt, dass man auf Boykott gegen sie mit Hetze und Kampagnen reagiert, was auch in diesem Fall zu befürchten ist. Zu sehr übt dieses Medium Druck aus und lässt seine Macht spielen. Beweist Mut und stellt euch gegen diese Machenschaften!

 

Der Nordwestkurve-Rat