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DFB kippt Personalisierung - Erste Ansätze eines durchdachten Strafsystems erkennbar?

Wir haben mit großer Freude vernommen, dass die unsinnige Maßnahme der personalisierten Tickets vom DFB zurückgenommen wurde. Offenbar wurde dort tatsächlich erkannt, dass es sich dabei um eine populäre, aber sinnlose Forderung handelt. Tatsächlich würde die Sicherheitslage in und um die Stadien durch eine Personalisierung erheblich verschlechtert, was eine Strafe dieser Art völlig ad absurdum führt. Mit dem heutigen Urteil muss diese Form der Bestrafung ein für alle Mal vom Tisch sein.

Wir wünschen dem DFB für die Zukunft, dass er die Wirkungslosigkeit seines gesamten, auf Kollektivstrafen basierenden, Strafensystems erkennt und dies endlich an rechtsstaatliche Standards angleicht. Ebenso wünschen wir den Verantwortungsträgern im Fußball, dass sie sich nicht von Populisten, beispielsweise aus der Innenministerkonferenz, treiben lassen. Dort werden immer wieder die gleichen, völlig wirkungslosen, Maßnahmen gefordert, um sich, ohne die mindeste Sachkenntnis zu besitzen, öffentlich präsentieren zu können.
Die heutige Entscheidung war ein erster Schritt in die richtige Richtung!

Der Nordwestkurve-Rat